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Mundilfari
 
Mond von Saturn
 
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Die Illuminaten
Wie der Kult Menschen programmiert
von Svali
 
 
 Kapitel 12: Vermeidung von Rückfälligkeit des Überlebenden

Dies ist bei weitem eines der wichtigsten Kapitel, die ich in diesem Buch geschrieben habe. Warum? Deprogrammierung kann nicht dauerhaft erfolgreich sein, wenn die Person noch in Kontakt zum Mißbraucher ist. Überlebende werden einen Schritt nach vorn machen, um sich dann innerlich niedergeschlagen wiederzufinden. Die schwierige Arbeit in der Therapie wird zurückgeworfen oder rückgängig gemacht. Sie und ihr Therapeut werden erkennen, daß es sabotierende innere Abspaltungen gibt. Ganze Systeme können stillgelegt werden. Ein vorhandenes Kinder-System kann herauskommen. Störer und Verwirrer werden die Therapiesitzungen beherrschen und Blockierer werden sie verhindern.

Es gibt keine umfassende Methode, die mögliche Rückkehr in den Kult absolut zu verhindern. Was ich beschreiben werde, sind einige der üblichen Wege, wie Kult und Trainer versuchen, auf Individuen wieder zuzugreifen, sowie einige Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken. Der Kult hat ein begründetes Interesse, seine Mitglieder zu halten. Immerhin haben sie seit Generationen erklärt, daß Aussteiger sterben, getötet werden oder psychotisch werden. Es macht sie richtig unglücklich, jemanden gehen zu sehen, der lebendig und wirklich nicht psychotisch ist. Es läßt auch bei ihren resistenteren Mitgliedern Zweifel an der Wahrheit der Drohungen aufkommen, wenn sie jemanden aussteigen sehen. Das Aussteigen eines Mitglieds kann die Programmierungen in anderen Mitgliedern aufweichen. Besonders Trainer hassen es, irgend jemanden gehen zu lassen und knirschen wegen diesen Problems nachts mit den Zähnen. Daß Leute den Kult verlassen, wird für einen Ausbildungsmißerfolg gehalten und die Trainer können streng bestraft werden.

So hat sich der Kult gewisse Methoden ausgedacht, um seine Mitglieder an sich zu binden, ob freiwillig oder unter Zwang. Dazu gehören unter anderen:
"E.T. nach Hause telefonieren" (Telefon-Programmierung): das Individuum hat Persönlichkeitsanteile, deren einzige Aufgabe es ist, den Trainer oder Kultführer anzurufen und zu berichten. Dies sind oft junge Kindesabspaltungen, die eifrig um Aufmerksamkeit und Zuwendung bemüht sind und für die Anrufe auch belohnt werden. Jeder Überlebende, der den Kult verlassen will, muß sich mit dem Drang zum Telefonieren befassen, seine Mißbraucher anzurufen, seine Freunde anzurufen, die in der Gruppe sind, seine Eltern, Geschwister, Cousinen oder Tanten anzurufen. Dieser Drang kann manchmal überwältigend sein, und - am schlimmsten - der Überlebende kann gänzlich amnesisch zur Tatsache sein, daß die Leute, die er anruft, Kultmitglieder sind, die ihn mit Codes drängen zurückzukommen. Die üblichen verwendeten Phrasen sind: "deine 'Familie liebt dich, vermißt dich, braucht dich"; "der oder die ist krank und will dich sehen"; "du bist etwas besonderes für uns"; "du bist so wertvoll"; "du mußt uns besuchen kommen"; "warum bist du so weit weg"; "Warum haben wir so lange nichts von dir gehört?"

Die Liste ist endlos. Süße, liebenswürdige Phrasen mit doppelten Bedeutungen, die während der Ausbildungen in die Person gestellt wurden. Trainer sind nicht dumm und wissen, daß wenn sie Kultmitgliedern sagen, "komm zu dem Ritual, das um Mitternacht nächste Woche stattfindet", der Überlebende Bescheid wissen würde, und ebenso erkennen würde, daß er solche Dinge nicht erfindet. Deshalb verstecken sie Code-Nachrichten hinter harmlosen Phrasen wie oben beschrieben. Solche und andere Nachrichten lösen das Rückkehr-Programm aus.

Bei Rückkehr-Programmierung (ALLE ILLUMINATEN-MITGLIEDER HABEN RÜCKKEHR-PROGRAMMIERUNG, OHNE AUSNAHME) hat die Person Anteile, deren einzige Aufgabe es ist, Kontakt zu ihrem Trainer, Kontaktperson oder Kultführer zu halten. Diese Teile werden unter Drogen, Hypnose, Elektroschock und Folter programmiert, um wieder Kontakt herzustellen. Das Individuum wird sich ruhelos, schwach, weinerlich und ängstlich fühlen, wenn es versucht, diese Programmierung zu brechen. Oft besteht eine Verbindung zur Suizid-Programmierung oder es ist ein Teil von dieser (siehe das vorherige Kapitel). Es kann zu PTSD-Symptomen kommen oder sogar Überflutungsprogramme und innere Selbstbestrafung auslösen, wenn sie diese Programmierung innerlich bekämpfen.

Geschwister sind oft verkreuzt programmiert, um aufeinander mit besonderen Codes zuzugreifen. "Erinnerst du dich, als...." kann dies initiieren. "Ich liebe dich", oder, "deine Familie liebt dich", kann auch benutzt werden. Die Phrasen werden je nach den Familienmitgliedern der Person und dem Hintergrund individuell sein. Gewisse Kleidung oder getragener Schmuck können ein kulttreues System des Überlebenden, wie etwa ein farbencodiertes System oder Juwel-System, nach oben ziehen. Die Auslöser-Person muß körperlich der Person ähnlich sehen, welcher das Individuum während der Programmierungsfolge eingegeben wurde, um ein ungewolltes Herauskommen von Abspaltungen zu verhindern, wenn irgend jemand zum Beispiel eine Rubinnadel trägt. Diese Art von codiertem Hinweis basiert auf der Wiedererkennung der auf bestimmte Art und Weise getragenen Kleiderfarbe oder des Schmuckstückes. Anrufe von beteiligten Familienmitgliedern, Freunden und Kultmitgliedern werden die Telefonleitung und den Anrufbeantworter des Überlebenden überschwemmen, besonders während Vorbereitungs-Phasen auf bestimmte Ereignisse. Anrufe bei denen sofort aufgelegt wird, drei oder sechs nacheinander, oder Anrufe wo eine Serie von Tönen zu hören ist, kann als Zeichen benutzt werden, um das Individuum zurückzurufen und innere Programmierungen zu starten.

Geburtstags-, Urlaubs- oder "wir-vermissen-dich"-Karten oder Briefe mit eingebetteten Auslösercodes können geschickt werden. Blumen mit einer gestimmten Anzahl von Blumen oder Farbe können gesandt werden. Gänseblümchen können Daisy-Programmierung innen auslösen. Die Möglichkeiten sind fast unendlich, je nach Trainer, der Gruppe in der die Person war und den Leuten, mit denen sie am meisten im Kult zutun hatte. Besondere Trainings werden abgehalten, um Codewörter und Zeichen in die Programmierung des Systems einzubauen. Wenn alles nichts hilft, wird es mit Feindseligkeit versucht. "Sie liebt uns nicht", wird man hören, selbst wenn der Überlebende immer wieder gezeigt hat, daß er sich sorgt. Zu Kultmitgliedern gezogene Grenzen werden als Mangel an Sorge oder Zurückziehen mißinterpretiert. Anklagen, Vorwürfe, Zorn und auch Manipulation werden als Krücke benutzt, um Schuldgefühle zu erzeugen.

Isolations-Programmierung kann aktiviert werden, wenn das kulttreue System im Überlebenden an Bedeutung verliert und er die schwierige Aufgabe angeht, gesunde, ihm entsprechende Beziehungen außerhalb des Kultes zu entwickeln. Oft wird zunächst der Therapeut der Wegbegleiter und einzige Stütze des Überlebenden sein. Das Individuum kann leicht in eine Coabhängigen-Beziehungen fallen oder Beziehungen zu anderen Überlebenden aufnehmen, um die Leere in seinem Leben zu füllen. Im schlimmsten Fall - verzweifelt, da er sich verlassen und isoliert fühlt - geht er eine Freundschaft mit der ersten liebenswürdigen Person ein, die er trifft. Diese Person könnte kultgesteuert sein, gesandt um eine Freundschaft schnell zu initiieren. Überlebende sollten auf der Hut vor "sofortigen Freundschaften" oder
schnellen Bindungen mit anderen sein. Die meisten guten Beziehungen brauchen Zeit und Anstrengung.

Vorschläge:
Eine der schwierigsten Aufgaben, aber für die Sicherheit wichtigste Weisheit, wird es für ein gänzlich amnesisches System sein, herauszufinden, wer ihre Mißbraucher wirklich sind. Es wird zunächst unglaublich erscheinen, wenn in der Therapie bisher unbekannte Teile zu sprechen beginnen und aufdecken, daß geliebte oder zumindest tolerierte Familienmitglieder im Kult sind. Diesen Teilen zu glauben und sie anzuhören wird für die Sicherheit entscheidend sein. Beschützer sind wichtig für die Sicherheit des Überlebenden, besonders wenn sie bereit sind, Kulttreue aufzugeben und bei der persönlichen Sicherheit zu helfen. Äußere Verantwortlichkeit von sicheren Personen ist äußerst wichtig. Das Problem ist, daß Überlebende von Illuminaten oft ihr ganzes Leben von einem Netzwerk aus anderen Kultmitgliedern umgeben waren. Es ist ihnen oft unbekannt, daß ihre nächsten Freunde und Familienmitglieder Teil der Gruppe sind. Erinnerungsverlust stellt die größte Gefahr für den Überlebenden in den Anfangsstadien dar, weil er Leuten vertrauen wird, bevor er sich erinnert, daß diese unsicher sind.

Ein Überlebender mag sich erinnern, daß der Vater ihn zu Ritualen mitnahm und glauben, daß seine Mutter oder Großmutter unbeteiligt sind. Erst später in der Therapie erinnert er sich, daß Mutter oder Oma eigentlich ihre Trainer waren, weil die schmerzhaftesten Erinnerungen dazu neigen, später zu kommen. Der Überlebende mag sich nur an rituellen Mißbrauch in früher Kindheit erinnern und glauben, daß man ihn ab einem gewissen Alter gehen ließ. Dies ist äußerst selten, da die Gruppe jahrelange Anstrengung unternommen hat, ihn auszubilden. Fast nie wird man in Generationsfamilien jemand "einfach gehen lassen". Aber sie können falsche oder Deck-Erinnerungen eingepflanzt bekommen haben, um den Überlebenden und den Therapeuten besonders in der Therapie zu verwirren.

Der Patient muß inneren Anteilen zuhören und glauben, die mehr Auskunft geben können als er und entsprechende Schritte gehen, um sicher zu sein. Dies erfordert wahrscheinlich, den Kontakt mit Tätern/Täterinnen an diesem Punkt zu unterbinden. Nochmals: äußere Verantwortlichkeit ist von größter Bedeutung. Geschützte Einrichtungen, ein Frauenhaus oder eine sichere Familie aus der Kirchengemeinde können Alternativen sein. Das schlechteste, was der Überlebende tun kann, ist sich abzusondern oder allein spät nachts auszugehen oder in den Wäldern allein zu kampieren. Eine Entführung kommt oft in diesen Szenarien vor, wenn der Überlebende allein und verwundbar ist. Sichere Zimmergenossen können helfen, die Sicherheit des Überlebenden zu bewahren.

Das Telefon im Kofferraum des Autos einzusperren kann helfen, wenn die Telefon-Programmierung sehr intensiv ist. Dies gibt dem Überlebenden die Möglichkeit aufzuwachen oder Telefonanrufe zu stoppen, bevor eine Abspaltung nach außen kommt: den Autoschlüssel finden, Licht einschalten, nach draußen gehen, den Kofferraum aufmachen, das Telefon hereinholen und es wieder anschließen, bevor sie/er einen Anruf machen kann.

Der Aufbau eines Hilfesystems durch sichere Helfergruppen, ein guter Therapeut, Kirche oder Arbeit können auch helfen. Wann immer möglich, sollte ein Umzug fort von der Stadt oder dem Umfeld, wo der Überlebende aktiv im Kult war, in Betracht gezogen werden. Warum? Erinnern Sie sich, das ganze Netzwerk der Kultmitglieder befand sich in ihrer alten Umgebung. Die Trainer und/oder Familienmitglieder haben Zeit und Anstrengung in den Überlebenden investiert und haben ein großes Interesse an seiner Rückkehr. Wenn der Überlebende sich weit genug fort bewegt, wird eine Kultgruppe in der neuen Stadt oder Land ihn auch nicht kennen und keine länger laufende Geschichte mit ihm haben. Dies kann mithelfen, zusammen mit guter Therapie und einem sicheren Helfernetzwerk, die Möglichkeiten von Rückrufen und Rückkehr in den Kult zu vermindern.

Der Überlebende muß sowieso sein Hilfesystem umbauen, weshalb also nicht so weit wie möglich fort von den Leuten, die ihn kannten und die ihnen wehtun könnten? Es kann den Überlebenden extrem triggern, wenn er seinen alten Trainer auf der Straße entgegenkommen sieht und innere Abspaltungen können dadurch destabilisiert werden oder sich gefährdet fühlen. Dies ist ein Grund, warum Entfernung gut ist. Aber Achtung! Auch wenn der Überlebende umzieht, wird er sehr darauf achten müssen, gleichzeitig die innere Rückruf-Programmierung zu sperren, oder es kann schnell wieder auf ihn zugegriffen werden. Die Trainer übermitteln häufig die Systemcodes und Systemraster der Person über das Internet an Kultgruppen in der neuen Stadt und werden versuchen, jemanden der körperlich dem Trainer oder einem Familienmitglied ähnlich sieht zum Überlebenden zu schicken, um Kontakt mit ihm herzustellen.

Innere Kommunikation und die inneren Abspaltungen wissen lassen, daß sie ihre Aufgaben verändern können, wird helfen. Innere Reporter dafür belohnen, daß sie alte Allianzen aufgeben und nun die Sicherheit des Überlebenden unterstützen. Der Kult belohnte sie normalerweise für ihre Aufgabe; jetzt kann der Überlebende sie für den Jobwechsel belohnen. Das Entwickeln neuer Interessen, Arbeit oder Hobbys können dem Überlebenden helfen, neue, sichere Leute zu treffen. Vielleicht will der Überlebende sein Freundschaftsgeschick in Helfergruppen praktizieren, solange er von verantwortungsvollen sicheren Therapeuten betreut wird.

Sei dir im klaren, daß Feiertage oft wichtige Termine für das erneute Zugreifen sind. Es gibt Kalender mit den wichtigsten Feiertagen von SRA-Gruppen. Auch Geburtstage sind Termine, an denen vom Individuum Rückkehr erwartet wird. Diese Termine können in Programmierungen enthalten sein.

Vielleicht muß eine Rückruf-Programmierung (wo der Person ein bestimmtes Datum oder Feiertag gegeben wird, um zum Kult zurückzukommen oder bestraft zu werden) ebenso gebrochen werden. Erlaube den Abspaltungen, die durch die Programmierung gingen, ihre Erinnerungen gemeinsam zu nutzen, erkenne deren Bedürfnisse an und versuche den Wünschen und Bedürfnissen in gesunden Wegen zu entsprechen. Dies gehört zur Heilung.

Der Überlebende muß einen Zeitraum von Trauer und Heimweh wegen des Verlustes von Familienmitgliedern und Freunden im Kult durchstehen. Egal wie mißbräuchlich, wie ungeliebt sie waren, es kann sehr schwer sein, mit Tätern zu brechen, besonders wenn sie die einzigen nahestehenden Leute des Überlebenden waren. Der Überlebende muß die Schwierigkeit anerkennen, sich eine neue gesunde kultfreie Helfergruppe zu schaffen. Die Überlebende muß einsehen, daß es Zeit kosten wird, neue Fähigkeiten zu erlernen und gesunde Freundschaften zu entwickeln.

Eine oft von Überlebenden aufgeworfene Frage ist: "Wieviel erzähle ich anderen über meine Vergangenheit?" Dies ist eine individuelle Entscheidung, die Überlebender und Therapeut gemeinsam treffen müssen. Ganz allgemein ist Vorsicht beim Mitteilen am besten, denn wenn man zuviel über die Vergangenheit des Überlebenden erzählt, kann es die falschen Leute anlocken. Diese Leute können damit möglicherweise nicht umgehen oder es sind vielleicht Kultmitglieder. Es ist üblicherweise am besten, neu anzufangen. Es ist meistens am besten, zunächst kultfreie Freundschaften auf gesunden Grundlagen zu schließen und sehr allmählich kleine Stücke von Informationen mitzuteilen, wenn die Freundschaft fortschreitet und Erzählen möglich wird. Mit der Zeit und bei Gelegenheit wird der Überlebende die Bedeutung von entsprechenden Grenzen lernen und gesündere Beziehungen in seinem Leben wollen.
 
 

 
 
Kapitel 13: Schalenprogrammierung, innere Räte, Menschenexperimente, Funktionscodes

Teile dieses Kapitels können stark triggern. Wenn du ein Überlebender bist, lies bitte mit Vorsicht und nur im Beisein eines Therapeuten.

Schalenprogrammierung:
Schalenprogrammierung ist eine Art Programmierung, die dazu benutzt wird, um eine äußere "Schale" oder "Maske" zu erschaffen, durch die andere Abspaltungen von innen hindurch sprechen können. Sie dient dazu, die Multiplizität der Person vor der Außenwelt zu verbergen. Sie funktioniert äußerst gut bei sehr stark fragmentierten Systemen und auch bei einer Person mit besonders hohem Grad von Spaltungsfähigkeit.

Wie es gemacht wird: Bei der Schalenprogrammierung verwendet der Trainer oft eine durchsichtige Plastik oder Glasmaske und stellt sie vor der Person auf. Sie wird extrem traumatisiert, geschockt und mit Drogen betäubt und der Trainer sagt ihr (der/den vorderen Abspaltungen), daß sie die "Maske" sind, die sie sehen. Ihre Aufgabe sei es, eine Schale oder Stimme zu sein, um die anderen dahinter abzudecken. Diese Teile werden so traumatisiert, daß sie sich wortwörtlich nur wie eine Maske sehen, mit keiner wirklichen Substanz oder Körper. Andere Innenpersonen werden dann zu der "Schale" gerufen, um deren Stimme zu benutzen, damit ihre eigenen Stimmen versteckt bleiben. Dies erlaubt eine größere Spaltung der Person, die von außen unerkannt bleibt. Innere Anteile lernen, sich durch diese Schale darzustellen. Die Schalen-Abspaltungen sehen sich selbst immer als "klar/durchsichtig" und besitzen keine Farbe, sofern es Farbencodierung in anderen Systemen gibt.

Vorschläge:
Man muß sich darüber klar werden, daß das System somit co-repräsentiert ist, obwohl nicht co-bewußt. Damit ein Schalenprogramm funktioniert, wurden die Masken-Abspaltungen angewiesen, Co-Darstellung mit anderen Abspaltungen im System zuzulassen. Einigen Abspaltungen weiter hinten im System ist nicht immer bewußt, was geschieht und insbesondere die vordere "Alltagsperson" hat keine Ahnung, daß "durch sie hindurch" agiert wird. Anerkennen des Traumas, das sich ereignete und herausfinden, woher die Schalenfragmente kommen, wird helfen. Es ist ein wichtiger Schritt, die Schalen-Abspaltungen und die anderen Abspaltungen erkennen zu lassen, daß sie auf solche Weise repräsentiert werden und warum das so ist. Persönlichkeitsanteile von weiter hinten beginnen so vielleicht, direkt und nicht mehr durch die Maske zu agieren und es können jüngere Stimmen - eventuell mit Akzenten oder Dialekten - nach außen durchkommen. Die Person mag "multipler" erscheinen als vorher. Was eigentlich geschieht, ist, daß Innenpersonen ohne Maskierung erscheinen. Gleichzeitig können die Schalen-Abspaltungen beschließen, sich andere Aufgaben zu suchen, was mehr Kraft für das Gesamtsystem bedeutet. Jedes einzelne System kann beschließen, was für diese Abspaltungen am besten ist.

Innere Räte:
Überlebende von Illuminatenprogrammierung besitzen immer eine Art von interner Hierarchie, weil der Kult selbst sehr hierarchisch ist und diese Hierarchie in die Person überträgt. Wie könnte man Treue zur Führerschaft besser einflößen als sie in den Kopf der Person zu setzen? Auch Trainer sind sehr hierarchiebewußt. Sie wissen, daß ein System ohne Hierarchie und agierende Führer ein Chaos-System wäre. Also werden sie das System der Person nicht ohne innere Führerschaft belassen.

Viele Trainer übertragen sich selber in die Person, über die inneren Programmierer oder Trainer. Sie tun dies einerseits, weil sie egoistisch sind, aber auch, weil ein wohlbekanntes Phänomen der menschlichen Natur ausgenutzt wird: MENSCHEN NEIGEN DAZU, IHREN MISSBRAUCHER ZU VERINNERLICHEN. Der Überlebende mag entsetzt sein, einen Vertreter ihrer schlimmsten Täter/innen in sich zu finden, aber dies war ein Überlebensmechanismus. Eine Tendenz menschlichen Verhaltens ist es oft, jemanden weniger zu bestrafen, der einem ähnlich ist. Ein brutaler Nazi wird wenig wahrscheinlich einen anderen brutalen Nazi bestrafen, aber er wird auf eine schwache, weinende Person heruntersehen und diese bestrafen. Aus diesem Grund verinnerlicht der Überlebende den rauhen Nazi, um zu vermeiden, verletzt zu werden. Der Überlebende kann Akzente und Verhaltensweisen des Täters nachahmen und sogar die Lebensgeschichte des Täters als seine eigene ausgeben.

Als ultimative Form von Verinnerlichung werden hierarchische Räte verinnerlicht. Unter Schmerz, Hypnose und Drogen wird erlernt, eine stark dissoziierte Gruppe innen zu kreieren, um die anderen zu führen. Diese wird oft aus Kernsplittern erschaffen, weil die Trainer äußerst stabil ausgebildete, starke Abspaltungen im System haben wollen.
Es können Triaden mit je drei Weisen sein.
Platin's können einen Führungsstab von dreien haben.
In vielen Systemen haben Juwelen eine Triade, um über die anderen zu herrschen, bestehend aus je einem Rubin, Smaragd und Diamanten.

Selbstverständlich kann es auch innere "Führerschaftsräte", "Übersysteme", "Aufsteigende Meister", einen "Oberen Rat", "Regionalrat", "Weltrat" usw. geben. Die vorhandenen Räte sind in jedem Überlebenden anders. Diese inneren Gruppen werden grob zu der äußeren Gruppe korrelieren. Oft wird das Kind oder der Jugendliche im Alter von zwölf Jahren diesen Gruppen in einer formalen Zeremonie vorgestellt. Diese Zeremonie gilt als Ehre und bedeutet für das traumatisierte Kind, die Führerschaft des Rates für den Rest seines Lebens zu akzeptieren. Unsterbliche Treue wird geschworen. Es kann noch andere Gelegenheiten im Leben der Person geben, wo sie gezwungen wird, vor den Räten zu erscheinen, sei es für ein Urteil, um Prüfungen zu bestehen, für Bestrafung oder zu Beförderungen. Diese Räte haben die Macht über Leben und Tod und das Kind oder der Jugendliche wird alles tun, um ihr Wohlwollen zu erwerben. Das Kind wird sie verinnerlichen. Der Trainer verstärkt die Verinnerlichung durch Fotos oder holografische Bilder, um diese Personen "einzubrennen". Jedes Mitglied der Gruppe erhält unterschiedliche Führerschaftsaufgaben. Es ist nicht ungewöhnlich, daß der Überlebende einen Elternteil, beide Eltern oder Großeltern in seiner inneren Führerschaftshierarchie enthält. Auch Hohepriester und -Priesterinnen können Positionen herrschender innerer Räte innehaben.

Vorschläge:
Innere Führungsräte sind oft sehr resistent und feindlich gegen die Therapie, besonders in den Frühstadien. Als Mensch "unter ihrem Niveau" werden sie gar nicht oder nur abfällig mit dem Therapeuten sprechen. Sie ahmen die hochmutigen, hierarchischen Haltungen nach, denen sie in ihrem ganzen Leben ausgesetzt wurden. Sie haben auch am meisten zu verlieren, wenn der Überlebende den Kult verläßt, und werden diese Entscheidung mit Zähnen und Klauen bekämpfen. Sie sind oft sehr hochnäsige Abspaltungen.

Überlebende und Therapeut müssen einsehen, daß diese Anteile ein mächtiges Geltungsbedürfnis haben, dem im Kultgeschehen entsprochen wurde. Das zu ignorieren und mit ihnen zu streiten verstärkt nur ihre Auffassung, daß Therapeuten dumme und unwissende Leute sind. Bestätigen Sie ihre innere Rolle, während Sie sanft auf die Realität hinweisen. Versuchen Sie, ihr Engagement darin zu stärken, dem Überlebenden beim Stärkerwerden zu helfen. Besprechen Sie ehrlich die Vor- und Nachteile, den Kult zu verlassen. Es sind hochintelligente Abspaltungen und sie müssen ihre Bedenken und Zweifel ausdrücken. Gute Grenzen zu setzen und verbale Attacken auf den Therapeuten nicht zu erlauben ist wichtig. Diese Abspaltungen hatten vor der Therapie "Leute verbal herumzustoßen" und wurden dafür belohnt. Jetzt müssen sie neue Verhaltensweisen lernen und der Prozess kann Zeit kosten. Erlauben Sie ihnen, ihren Zorn, Mißfallen und die Angst vorm Verlassen des Kultes herauszulassen. Bieten Sie ihnen neue Aufgaben in der Person an, wie die Leitung von Sicherheitsausschüssen oder sogar Führung von Entscheidungsgremien.

Manchmal kann ein System, das vom Kult freigekommen ist und das keine äußere Hierarchie mehr hat, der es rechenschaftspflichtig sind, vorübergehend eine chaotische Zeit erleben: "wir sind frei und müssen nicht mehr tun was der Kult uns befiehlt!" Hunderte von inneren Argumenten können herausbrechen: "wie wollen wir leben? wo leben wir? was essen wir? welche Hobbys wollen wir haben?" Jeder will herauskommen, den Tag sehen und dieses neue, freie Leben führen. Aber die Freiheit kann Unausgeglichenheit durch das viele innere Umschalten verursachen. In dieser Phase ist es hilfreich, die innere Hierarchie zu engagieren und eine beschränkte Demokratie mit Grundregeln zu schaffen. Demontieren Sie die innere Hierarchie nicht über Nacht oder die Systeme werden orientierungslos sein. Unterstützen Sie ihre Mithilfe darin, die Wegrichtung des Überlebenden zu gestalten. Nach einem Zeitraum, wenn die Systeme gelernt haben, aufeinander zu hören, Ideen abzustimmen und in die gleiche Richtung zu gehen, werden sich die Dinge beruhigen.

Menschenexperimente:
Das ist eines der schmerzlichsten Dinge, die sich immernoch bei den heutigen Illuminaten ereignen. Die Illuminaten waren vor Jahren berühmt dafür, "wissenschaftlich" zu werden und integrierten wissenschaftliche Experimente in ihre Trainingsprinzipien ein. Das ist ein Bereich, wo sie mit anderen, mehr traditionellen Gruppen brachen, welche weiterhin den "spirituellen Prinzipien" folgten. Die Illuminaten entschieden sich, wissenschaftliche Daten zu nutzen, besonders in den psychiatrischen und Verhaltenswissenschaften, um ihre Trainingspraktiken voranzutreiben. Das wurde öffentlich bekannt während des 2. Weltkrieges, als die Welt von den Experimenten an Juden und anderen Gruppen in den Konzentrationslagern erfuhr, jedoch wurden die Menschenexperimente schon Jahre vorher im Geheimen gemacht. Es hörte auch nicht nach dem Ende des Krieges auf. Deutsche Trainer und Wissenschaftler waren in der ganzen Welt verstreut und versteckt, wo sie anderen die Prinzipien, die sie gelernt hatten weitergaben und die Experimente weiterführten.

Einige dieser Experimente wurden mit Regierungsgeldern geführt durch CIA und NSA. Die Illuminaten hatten Leute in diese Organisationen infiltriert, welche die entdeckten Prinzipien anwendeten und sie mit ihren eigenen Trainern teilten. Die Experimente gingen sogar bis zum heutigen Tag weiter. Es wird im Geheimen gemacht, mit der Absicht, hochentwickelte Trainingstechniken zu schaffen und zu verbessern und um "Programmierungsfehler" oder "pfs" zu vermeiden, wie das im Kult genannt wird. Vielen Überlebenden, wenn nicht allen, wurde erzählt, daß sie nur ein Experiment sind. Dies kann stimmen oder auch nicht. Die Trainer sagen ihren Opfern gern, daß sie nur Versuche sind, auch wenn sie es nicht sind und zwar aus mehreren Gründen:

1. Es schafft riesige Angst und Hilflosigkeit im Opfer (die Furcht ist, wenn dies ein Experiment ist, werde ich wirklich schwer arbeiten müssen, um dies zu überleben)
2. Es wertet die Person sehr ab. Sie wird glauben, daß sie keinen realen Wert als Mensch hat, daß alles, was sie ist, nur ein Experiment ist. Jemand, der sich so abgewertet fühlt, ist alles egal und er wird Dinge tun, die er nicht tun würde, wenn er etwas an Wert, an Menschlichkeit fühlen würde.
3. Es gibt dem Trainer zusätzliche Macht, da er derjenige ist, der den "Versuch" jederzeit beginnen oder beenden kann. Fast immer, wenn der Person GESAGT wird, daß sie ein Versuch ist, stimmt es in Wirklichkeit nicht. Wenn Trainer und Kultmitglieder tatsächlich Versuche unternehmen, werden sie es dem Opfer niemals sagen, weil es das Ergebnis beeinflussen könnte. Die Angst könnte z.B. Drogenwirkungen beeinträchtigen und die Ergebnisse verzerren. Die neuesten Kultexperimente gab es auf den Gebieten von:

Drogenwirkungen: verschiedene Drogen werden benutzt, einzeln und in neuen Kombinationen und Dosierungen, um Trancezustände herbeizuführen und die Person für das Training zu öffnen. Von Drogen wird erwartet, daß sie die Zeitintervalle verkürzen, die für den herbeigeführten Trancezustand benötigt werden. Sie werden schnell verstoffwechselt und hinterlassen keine feststellbaren Rückstände am nächsten Tag.

Verhaltenswissenschaft: überwachen und aufzeichnen von Daten verschiedener Umgebungsparameter des menschlichen Verhaltens. Modifizierung der Umgebung. Belobigung und Bestrafung als Motivierer.

Isolationstechniken: aufzeichnen physiologischer und psychologischer Daten von verschiedenen Isolierungsmethoden. Isolierung von Sinnen, wie Hinzunehmen oder Entfernen oder das Kombinieren verschiedener Methoden und die Auswirkungen jeder Methode.

Effektivität von virtuellen Realitäten in eingepflanzten Programmierungen:
Effektivität von neuen Disks, die erzeugt wurden, um Programmierungen zu installieren. Grafik- und Computerexperten des Kultes arbeiten daran, bessere und effektivere VR Disks zu erschaffen, die an Kultopfern auf ihre Effektivität getestet werden. Der Kult will immer mehr Standartisierung und den menschlichen Irrtümern und Schwächen in seinen Trainingstechniken weniger Raum lassen. Darum wird zu immer mehr Hightech-Ausstattung und Videos übergegangen. Versuche, die Programmierung zu brechen, verursachte Programmfehler; Aufzeichnen, was wirkungsvoll ist und was nicht ist und Entwickeln neuer Sequenzen, um pf (Programmierungfehler) zu verhindern. Subjekten wird unter Hypnose befohlen, zu versuchen, verschiedene innere Programmierungssequenzen zu brechen. Diese Methoden und was wirkungsvoll scheint, wird den Trainern mitgeteilt, die dann neue Programme erschaffen, um den Abbau von Programmierungen zu verhindern.

Harmonie/Licht, Sinnesentzug und Überstimulierung und die neurologischen und physikalischen Auswirkungen. Neue Kombinationen von Sinneseingaben werden ständig getestet, um zu sehen, wie die dauerhaftesten Ergebnisse erreicht werden. Der Kult versucht ständig, neue, bessere und schnellere Methoden zu finden, um Subjekte zu brechen, Programmierungen einzubauen und Fehler bei Programmierungen zu verhindern. Bei den meisten Forschungen liegt hier der Schwerpunkt. Die Ergebnisse dieser Forschungen werden weltweit ausgetauscht, durch Internet, Telefongespräche und auf internationalen Trainerkonferenzen, wo Trainer weltweit ihre gefundenen Ergebnisse mitteilen. Neue Techniken werden von anderen Gruppen integriert, die darauf brennen, das Entdeckte zu erfahren.

Vorschläge:
Abspaltungen, die für experimentelle Programmierung benutzt wurden, sind schwer traumatisiert. Sie werden sich abgewertet fühlen, kaum als Mensch, und dies wurde von den Trainern, die mit ihnen arbeiteten noch extrem verstärkt. Sie werden möglicherweise nicht in anfänglichen Experimenten, wie oben beschrieben benutzt, aber können bei zweitrangigen Experimenten benutzt werden. Ich will erklären, was diese Begriffe bedeuten.

Toptrainer und -führer führen ein Experiment mit einer neuen Droge ein. Sie lernen, die Dosierungen zu pulverisieren und alle festgestellten Daten von Hunderten von Subjekten aufzuzeichnen. Wenn sie genug Daten haben, werden diese dann für die Benutzung von Trainern in lokalen Gruppen überarbeitet. Sie werden dann immer noch als Experimente angesehen, doch sind sie zweitrangig, anstatt erstrangigen Experimenten. An dieser Stelle wird allen Trainern lokaler Gruppen gesagt, daß sie über  jede ungünstige Reaktion zu den Drogen berichten und aufzeichnen und sollen, auch über jede erforderliche Dosierung, etc.. Diese Daten werden in Datenbanken gesammelt (ja, der Kult ist jetzt im Computerzeitalter), im Innern von verschlüsselten Dateien, die dann an eine Zentralbasis gesandt werden in Langley, Virginia.

Abspaltungen, die in Versuchen gesteckt haben und denen gesagt wurde, sie seien nur ein Experiment, müssen realisieren, daß sie wertvoll sind. Sie müssen erkennen, daß sie durch heftige Programmierungen gingen und müssen ihre Erfahrungen herauslassen und besprechen dürfen. Ihre Angst, nur ein Experiment gewesen zu sein muß dementsprechend abgebaut werden. Sie werden böse auf die Entmenschlichung, Zweckverfolgung und Kälte sein, die sie erdulden mußten und sie haben ein Recht dazu. Sie mögen jetzt über die Auswirkungen der Versuche in ihrem Leben wütend sein und sie müssen die Bekümmerung über Verlust von Körpergefühl herauslassen, den Verlust von Vertrauen zu Menschen, der Sinnlosigkeit von Verrat und Hilflosigkeit, das sie während der Verfahren fühlten. Sie möchten vielleicht Schreiben oder Bilder zeichnen von ihren Erfahrungen.

An diesem Punkt ist ein warmherziger Therapeut, der ihnen zuhört und glaubt und nicht herabsetzt, was sie durchstanden, unbezahlbar. Erlaube den inneren Helfern, den Anteilen Halt zu geben, die durch bizarre Sinneserfahrungen gingen. Die Schaffung von inneren "Stabilisierungs-Ausschüssen" hilf ebenfalls. Eine zusätzliche Unterstützung kann erforderlich werden, wenn man sich mit Erfahrungen und Gefühlen in dieser Intensität befaßt.

Funktionscodes:
Um die für diese besonderen Aufgaben trainierten Fragmente intern zu organisieren, werden die Trainer innerhalb der Systeme des Opfers ein bestimmtes Verfahren wählen. Man spricht von Funktions-Codes und es gibt drei Haupttypen:
Befehlscodes: dies sind irreversible Befehle an der tiefsten, weitverzweigtesten Stelle der Konditionierung. Der erste hinterlegte Befehls-Code ist immer der "Halt"-Befehl, der die Person sofort stoppt, und es ist der erste Code, den jeder neue Trainer lernt. Dieser wird das Subjekt von der Ermordung ihrer Trainer abhalten, wenn sie MK ULTRA oder andere Attentatstrainigs innehaben.
Andere Befehlscodes enthalten: Systemzerstörungs-Codes (Siuzid), Selbstverletzungs-Codes, Lösch-Codes und Anti-Selbstmord-Codes.
Zugangscodes: dies sind spezielle Codes, oft in Kurznachrichten oder Ziffernfolgen versteckt, die den Zugang ins System der Person erlauben. Ein Trainer beginnt eine Sitzung immer damit, den persönlichen vollständigen Zugangs-Code der Person zu wiederholen, der den berechtigten Zugang zum System erlaubt, ohne Fallen und innere Beschützer zu aktivieren. Diese Codes können auch vom Erkennen des Aussehens oder der Stimme dessen abhängen, der die Codes in die Person gegeben hat. Mit anderen Worten, das System wird nur auf die Codes reagieren, wenn sie von einer berechtigten Person kommen, wie z.B. dem Trainer, der sie erstellte. Damit wird verhindert, daß unbefugte und anderen Personen außerhalb der lokalen Kultgruppe den Zugang des Überlebenden benutzen.
Funktionale Codes: dies sind die "Job-Codes" oder Arbeits-Codes innerhalb des Systems. Oft werden Kodierungen miteinander verbunden, um zusammen eine Aufgabe zu erfüllen. Das sind üblicherweise Buchstaben, wie ein griechischer Buchstabe, kombiniert mit einer numerischen Folge, die dem Standort auf dem inneren Gitter oder in der Landschaft entspricht.

Vorschläge:
Wenn der Überlebende Funktionscodes oder andere innere Codes hat, hilft es, wenn die verschiedenen Systemkontrolleure diese der Person mitteilen können. Die Person kann dann die Fragmente kennenlernen, ihre Geschichte erfahren und ihnen helfen, sich mit anderen Teilen im Innern zu vereinigen. Es kann helfen, die Schablone zu finden, von dem diese Codes abgespalten wurden und hilft der Schablone zu erkennen, wie sie traumatisiert wurden, um diese Fragmente zu erschaffen.

Über Deprogrammierer:
Oft trifft man auf selbsternannte Deprogrammierer, die versuchen, diese Codes zu finden und der Person zu helfen. Dies ist eine individuelle Entscheidung jedes Überlebenden und Therapeuten. Es kann ein ausgezeichneter Deprogrammierer sein, aber ich habe immer extreme Vorsicht gespürt und habe mich niemals einem anvertraut, aus zwei Gründen:

1. Ich würde nie und nimmer das Zentrum der Kontrolle einer außenstehenden Person preisgeben. Es würde mich zu sehr an meinen eigenen Mißbrauches erinnern und ich glaube, daß der Überlebende in der Therapie so viel Selbstbestimmung wie möglich haben sollte.

2. Es gibt keine schnellen Heilungen, Wunder, oder Abkürzungen in dem Prozess, die enorme Menge an Mißbrauch rückgängig zu machen, die im Zusammenhang mit der Illuminatenprogrammierung vorgekommen ist. Sogar die besten Deprogrammierer geben zu, daß die Person üblicherweise eine Ahnung hat, was geschah, sie aber Jahre an Therapie zu Ende führen muß, damit sie FÜHLT, was die Programmierung in ihr angerichtet hat. Illuminatenprogrammierung hat JAHRE in Anspruch genommen, mit weitreichendem, methodischen Mißbrauch und ein realistischer Therapeut wird klar erkennen, daß es Jahre von Geduld, Unterstützung und harter Arbeit sowohl vom Therapeuten als auch dem Überlebenden braucht, um einen ganzen Lebensabschnitt mit Konditionierung und Schmerzen rückgängig zu machen. Das sagt nicht, daß Deprogrammierer Menschen nicht helfen können; es wird berichtet, daß gute und erfahrene Deprogrammierer eine große Hilfe waren. Aber die Person kann den Prozess selber übernehmen und oft ist der Überlebende der beste "innere Deprogrammierer" von allen. Er kennt seine Innenleute und was sie motiviert, besser als irgendjemand sonst.
 
 

 
 
Kapitel 14: spirituelle Programmierung

Achtung: dieses Kapitel beinhaltet Themen kultischer und christlicher Spiritualität; nicht lesen, wenn diese Themen triggern

Jede Diskussion über Illuminatenprogrammierung wäre nicht vollständig, wenn die spirituelle Programmierung nicht angesprochen würde. Die meisten der bisherigen Kapitel hatten mit wissenschaftlich basierten, organisierten und strukturierten Programmierungen zu tun. Doch die Illuminaten sind in erster Linie keine Wissenschaftler sondern spirituell. Die Grundlage der Gruppe basiert auf dem Okkulten und es geht ihnen im Wesentlichen darum, diesen okkulten Glauben in die Systeme ihrer Leute hineinzuquälen. Die Menge an geistiger Programmierung im System einer Person unterscheidet sich von Person zu Person und hängt von der individuellen Gruppe, ihrem religiösen Erbe, dem Glauben des Führers und von den Trainern in der Gruppe ab.

Alle Kinder gehen zu Ritualen, denen sie schon vor der Geburt gewidmet werden sowie auch in Abständen ihr ganzes Leben hindurch. In diesen Ritualen werden dämonische Wesen heraufbeschworen, um die Person zu Dienerschaft, Treue, und Geheimhaltung zu zwingen, und um auch die vorhandene Programmierung zu verstärken. Trainer rufen dämonische Ebenen während der Programmierungssitzungen hervor. Dies geschieht nach akutem Trauma. Die Person wird gefragt, ob sie mehr Schmerz will und sie wird immer "nein" sagen. Der Trainer bietet ihr dann einen Ausweg an: wenn sie einen oder mehrere "Beschützer" akzeptiert, wird ihr nicht mehr wehgetan werden. Die Trainer wollen dies, denn mit diesen "Beschützern" können sie die Ausbildungen abkürzen. Die Beschützer oder Wächter werden die Programmierung innen verstärken, ohne äußere Hilfe. Dieses Vorhaben mag Menschen unsinnig erscheinen, die nicht an spirituelle Wahrheiten glauben, aber ich beschreibe nur, was die Illuminaten glauben und ihre Trainer praktizieren.

Die spirituelle Programmierung umfaßt auch: gezwungen zu werden, um sich an Rituale zu erinnern sowie das BUCH DER ERLEUCHTUNG und andere Bücher, die Kultglauben enthalten, auswendig zu lernen. Die Person wird vom Säuglingsalter an in Unterricht und Ausbildungen mit Kultglauben gesättigt. Sie wird zu Ritualen gehen, wo die Erwachsenen an spiritueller Anbetung teilnehmen, Roben tragen und der besonderen Schutz-Gottheit der Gruppe Huldigung darbringen. Moloch, Ashtaroth, Baal, Enokkim sind Dämonen, die üblicherweise angebetet werden. Das Kind kann einer Opferung zusehen, eine reale oder gespielte; tierische Opfer sind üblich. Das Kind wird gezwungen, an den Opferungen teilzunehmen und muß durch die Bluttaufe gehen. Es wird gezwungen, das Herz oder andere innere Organe aus einem Tier, das geopfert worden ist, herauszunehmen und zu essen. Die Erwachsenen und Führer der Gruppe legen ihre Hände auf den Kopf des Kindes, während es mit Drogen betäubt ist und rufen dämonische Gestalten hervor.

Ein Ritual, das eigentlich eine Programmierung ist, ist das "Wiederbelebungsritual". In diesem Ritual ist das Kind schwer betäubt, kann geschockt oder gefoltert werden, bis an den Punkt, daß sein Herz fast stehen bleibt. Der Hauptpriester wird das Kind dann "wiederbeleben" mit Drogenbenutzung, Reanimation und Beschwörungen. Wenn das Kind zurückkommt und wach ist, wird ihm oder ihr erzählt, daß sie "zum Leben zurückgebracht" wurde von dem dämonischen Geist, den die Gruppe anbetet und dem das Kind jetzt sein Leben schuldet. Ihm wird gesagt, wenn es jemals etwas verraten sollte oder versuchen, den Dämon loszuwerden, kehrt es sofort in den leblosen Zustand zurück, in dem es vor der Wiederbelebung war.

Geistige "Heilungen" aufgrund des Dämonischen sind ebenfalls üblich. Verletzungen von Folterungen oder Programmierungssitzungen oder sogar von militärischen Ausbildungen verursachte Verletzungen, werden fast augenblicklich während der Anbetungen geheilt. Juwel-Programmierung hat oft Dämonen, die den Geistern der Generations-Familie treu ergebenen sind. Man nennt diese die "Familien-Juwelen". Die Dämonen "bewachen sie" und helfen, die sie umgebende Programmierung zu schützen. In gewisser Hinsicht ist jedes Ritual, an dem ein junges Kind teilnimmt, eine heftige Programmierungserfahrung, da das Kind die Erwachsenen beobachtet und deren Verhalten nachahmt. Das Kind wird streng bestraft, sollte es einschlafen und es wird ihm gesagt, daß die Dämonen es töten werden, wenn es wieder während eines Rituals einschläft.

Sie lernen, vollkommen still zu sein, egal wovon sie während der Rituale Zeuge werden. Das Kind wird Dinge sehen, die ausgesprochen unglaublich sind, wie dämonisch verzerrte Gesichter, Channeling, fremde Stimmen aus dem Mund eines Führers, Vorlesungen von Mitgliedern, die von der Zukunft berichten. Die Gruppenführung wird oft von einem starken Geist oder Fürsten beherrscht, der durch sie spricht (Channeling); Mitglieder, die mächtige Geister channeln und überleben können, werden respektiert und ihre Führung ist gefragt.

Einige Gruppen werden Schriften negativ auslegen oder das Kind programmieren, christliche Symbole und Theologie zu hassen. Andere Gruppen leiten die amnesische Frontperson zu einem christlichen Lebenswandel an, während sie gleichzeitig die hinteren Abspaltungen zwingen, dies aufzugeben und die Haltung der Frontpersonen zu verhöhnen. Damit vergrößert sich die Spaltung zwischen den zwei Gruppen noch weiter. Den Kult-Abspaltungen wird erzählt, daß sie mit Aufgabe des Christentums eine "unverzeihliche Sünde" begangen haben und ihnen niemals vergeben werden kann. Es werden ihnen Schriften gezeigt, die angeblich dies bestätigen.

In Momenten tiefer Verzweiflung während heftiger Folter oder Isolation, wird eine Person nach Gottes Hilfe schreien. Die Trainer oder andere Kultmitglieder werden oft die Person verspotten und ihr sagen, daß jener Gott sie vergessen hat, oder man fragt, "Wo ist Gott denn jetzt? Er muß dich hassen.....". Jede negative Erfahrung, die die Person durchmachte wird benutzt, um die Einsicht zu verstärken, daß sie von Gott verlassen worden ist. Der Kult wird hämisch auf die Widersprüche hinweisen, zwischen dem was die Person erlebt und was nach christlicher Lehre ihr eigentlich passieren sollte. Sie können Schriften verdrehen oder unwahre Schriften benutzen. Sie können christliche Hymnen verdrehen oder sie beim Programmieren benutzen. Eine bevorzugte Hymne ist "mag der Kreis ungebrochen sein", da sie zwei Bedeutungen haben kann.

Vorschläge:
Spirituelle Programmierung kann eine der schlimmsten Schäden innerhalb der Systeme einer Person sein, weil sie versucht, sie von der Quelle wirklicher Heilung abzutrennen. Es ist eine absichtliche Verzerrung der Wahrheit, mit kalkulierten Ereignissen, damit ein falscher Begriff von Gott entsteht und verstärkt wird. Viele Überlebende sind unfähig, christliche Begriffe nur zu hören oder sie werden extrem getriggert bei jeder religiösen Diskussion. Der Überlebende und sein Therapeut müssen sich klar werden, daß diese negativen Reaktionen das Ergebnis von Jahren falscher Lehren, Schmerz, Strafe, Verzerrung und Einstudierungen sind. Es ist wichtig, nicht die Teile der Person zu verurteilen, die negativ gegen Geistigkeit eingestellt sind, oder herauskommen, um Macht und Nutzen der Kultspiritualität zu verkünden. Die Frontpersonen des Überlebenden werden entsetzt sein, wenn sie von Anteilen hören oder erfahren, die solche Gefühle haben, besonders wenn sie ein starker Christ sind. Diese Anteile innen zeigen die einzige Realität, die sie jemals gekannt haben und brauchen Zeit und Geduld, sich neu zu finden und die Realität außerhalb des Kultschauplatzes zu erfahren.

Sich von dämonischer Unterdrückung zu befreien und Erlösung zu erlangen, heißt, sich damit auseinanderzusetzen, um Erleichterung in ein System zu bringen, das vom Dämonischen terrorisiert wurde. Jeder Therapeut und Überlebende wird seinen eigenen spirituellen Glauben definieren müssen. Ich persönlich glaube, daß ein Therapeut die Möglichkeit der Existenz des Dämonischen berücksichtigen muß, denn dies ist es, dem der Überlebende sein Leben lang ausgesetzt war. Der Kult glaubt sicherlich, daß es Wirklichkeit ist und jeder, der einmal an einer Kulthandlung beteiligt war, wird Erfahrungen gemacht haben, die durch normale, rationale wissenschaftliche Prinzipien nicht erklärbar sind. Der Überlebende braucht Hoffnung und Heilung. Eine positive auf Liebe basierte Spiritualität, Sanftmut und Versöhnlichkeit, die das Gegenteil ist von der erzwungenen, strafenden negativen Spiritualität, welche der Überlebende gekannt hat, wird sehr im Heilungsprozess helfen. Ein spirituelles Glaubenssystem, das Hoffnung, Heilung, Gnade, Barmherzigkeit und Bestätigung beinhaltet, kann dem Überlebenden als Stütze dienen, während er den oft schwierigen Prozess der Heilung weitergehen muß.
 
 

 
 
Kapitel 15: virtuelle Realitätsprogrammierung, Verleugnungsprogrammierung, Kernsplitter, die letzten sechs Schritte von Disziplin

Virtuelle Realitäts-Programmierung:
Virtuelle Realitäts-Programmierung (VR) ist eine Form der Programmierung, die in den letzten Dekaden immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Hierbei wird die Person mit einem VR-Headset und einem besonderen Anzug ausgestattet, während eine vom Kult produzierte VR-Disk benutzt wird, um das Programm ablaufen zu lassen. Es können damit 3D- und holografische Bilder erzeugt werden. VR-Programmierung ist besonders nützlich bei der Script-Programmierung und bei Zielübungs-Sequenzen in der Attentäterausbildung. Unter Hypnose glaubt die Person tatsächlich, daß sie in der Szene ist.

Jedes beliebige Szenario kann virtuell neu erschaffen werden. "Einzubrennende" Bilder können auf der VR-Disk gezeigt werden und beliebig oft während der Programmierungsfolge wiederholt und verstärkt werden. Einige Trainer glauben, daß sie das Element "menschlicher Fehler" in der Ausbildung beseitigt und verwenden sie wirklich intensiv. Wie bei jeder anderen Programmierung auch, muß man hier zunächst die Verzerrungen entdecken, welche die Teile in sich tragen, die durch die Programmierungen gingen, ihnen erlauben, daß sie sehen, wie sie getäuscht wurden und daß sie sich mit dem Trauma auseinandersetzen, das dieser VR-Programmierung zu Grunde liegt.

Verleugnungs-Programmierung:
Die Verleugnungs-Programmierung beginnt mit den ersten Erfahrungen im Leben des Kindes. Das Kind ist entsetzlich verwundet und traumatisiert worden, aber am nächsten Morgen handeln die Erwachsenen absolut normal, als ob nichts geschehen wäre. Sie führen dem Baby und jungem Kind einen Lebensstil von Verleugnung vor. Später wird dies verstärkt, indem man dem Kind sagt: "Du hattest gerade einen schlechten Traum" (oh, nur zu gern will das Kind diese Lüge glauben. Es verringert den Schmerz, zu glauben, daß es nicht wirklich geschah) "Es ist nur in deiner Einbildung, es geschieht nicht wirklich" (wieder wird es als ein Ausweg vom Grauen angenommen). Ebenfalls wird die Verleugnung von den Erwachsenen um das Kind genährt, die ihm sagen, daß ihm niemals geglaubt wird, wenn es so etwas redet. Da gibt es Setups, die das Kind lehren was es sehen und hören soll und die es lehren, außenstehenden Erwachsenen zu vertrauen, um ihnen ihre Realität zu erzählen.

Ein typisches Setup verläuft so:
Der Erwachsene hält einen Gegenstand wie z.B. eine Orange in der Hand und fragt das junge Kind  im Alter von etwa zwei oder drei - "Was ist das?" Das Kind wird schnell antworten, "oh, eine Orange!" Das Kind wird elektrogeschockt und bekommt gesagt, "nein, es ist ein Apfel." Das Kind ist verwirrt, weil es offensichtlich eine Orange sieht. Es ist die Farbe orange, riecht wie eine Orange, sieht aus wie eine Orange. Die Frage wird wiederholt. Das Kind kann wieder antworten, "eine Orange", und wird wieder geschockt werden. Schließlich wird das Kind unsicher und will nicht mehr bestraft werden. Also sagt es, "ein Apfel", und wird gelobt.

Ziel dieser Ausbildung ist es, dem Kind beizubringen, daß es nicht seiner eigenen Realität vertrauen soll, sondern zu den Erwachsenen oder Führern aufblicken, damit sie ihm sagen, welche Realität wahr ist. Das ist die Grundlage von Verleugnung: die Person lernt, nicht ihrer eigenen Realität zu vertrauen, aus Angst vor Strafe, wenn sie die Wahrheit gesagt hat. Wenn das Kind heranwächst, werden Abspaltungen geschaffen, deren einziger Zweck es ist, den Kultmißbrauch zu leugnen. Falls irgendein Ausrutscher oder Durchdrehen auftritt, soll die Verleugnungsabspaltung eine einleuchtende Erklärung geben: es war ein Alptraum, ein Buch, das die Person gelesen hat, ein Film, den sie sah usw. Diese Abspaltungen werden Literatur, die SRA widerlegt, lesen und zitieren. DIESE ABSPALTUNGEN GLAUBEN OFT, DASS SIE DAS LEBEN DES ÜBERLEBENDEN RETTEN. Man sagte ihnen, wenn sich der Überlebende erinnert, und den Mißbrauch glaubt, der Überlebende umgebracht wird oder die Verleugnungsabspaltung wird streng bestraft oder zerstört, weil sie ihre Aufgabe nicht erfüllte. Diese Anteile haben ein vitales Interesse an ihrem Job: sie glauben, ihre eigene Existenz und das Überleben des Körpers hängen von ihnen ab.

Vorschläge:
Streiten mit einer verlogenen Abspaltung wird nicht funktionieren, denn sie ist nicht durch Logik motiviert sondern durch Angst. Eine bessere Annäherung ist es, sie zu fragen, was sie denn fürchtet, wenn die Person sich erinnert. Dies wird den Betrug und die Lügen sichtbar werden lassen, die ihr eingepflanzt wurden. Sie kann aber den Überlebenden vor Selbstmord durch Suizid-Abspaltungen tief ihn ihm schützen, die programmiert wurden, um einzugreifen, wenn Verleugnung durchbricht. Es hilft, der Verleugnerin die Möglichkeit zu geben, ihre Besorgnisse herauszulassen und die Unterstützung von inneren Helfern oder erfahrenen Abspaltungen in Anspruch zu nehmen, die keine selbstmörderische oder Verleugnungs-Programmierung haben. Zeigen Sie ihr die Realität auf sanftem Weg, erlauben Sie ihr, innen "hinein zu hören" auf andere, die sich mitteilen und einen langen Weg mit ihr gehen.

Das Abstreiten ist eine natürliche Konsequenz als Selbstschutz vor dem Horror des Mißbrauchs; nicht jedes Verleugnen ist ein Programm. Von einer Programmierung kann jedoch ausgegangen werden, wenn das Abstreiten immer wieder die Therapie blockiert oder sie zu einem völligen Stillstand kommen läßt. Das gleiche gilt, wenn die Person höchst suizidal wird, jedesmal wenn die Verleugnung einmal kurz aussetzt. Sichere innere Kooperation und Geduld über längere Zeit baut die Ablehnungstendenz allmählich ab. Die Folge ist zunächst ein Riesenmaß an Trauer und Gram, wenn die Wahrheit erkannt wird. Die Verleugnung schützte den Überlebenden vor den immensen Schmerzen der Wahrheit, und sollte mit einer Menge Unterstützung in der gramvollen Zeit extrem langsam abgebaut werden.

Kernsplitter:
Kernsplitter sind absichtlich traumatisierte Fragmente der Kernpersönlichkeit. Der Kern kann wortwörtlich "zersplittert" werden durch das überwältigende psychische und körperlich/spirituelle Trauma. Um Kernsplitter zu erschaffen, muß das Trauma sehr früh und psychisch vernichtend erfolgen. Fötale Splitter können vorkommen, aber sie sind selten eine Kernsplittung; stattdessen erschafft sich der Kern einen veränderten Teil, bleibt selber jedoch erhalten.

Kernsplittungen erfolgen im Alter von 18 Monaten bis drei Jahren. Gewöhnlich ist mindestens ein Elternteil oder Bezugsperson am Trauma beteiligt, denn erst dies bietet die notwendige psychische Verwüstung, um den Kern zu teilen. Körperliches Trauma allein verursacht selten Kernzersplitterungen. Die Folter ist extrem und lang andauernd, bis das Kind kollabiert. Die Folter kann aus Elektroschocks, Strecken, Aufhängen an sehr hohem Ort oder einer Kombination mehrerer Verfahren bestehen. Auch das Einlegen in eine "Schock-Box" oder fast ertränkt zu werden, werden benutzt.

Die Verfahren, die Kernsplitter erschaffen, sind auch gefährlich, da sie auch Autismus verursachen, wenn das Kind die Programmierung nicht aushalten kann. Als ich im Kult war, kämpfte ich dafür, die Kernsplittung abzuschaffen, weil wir ab und zu Kinder verloren oder die Hauptpersönlichkeit zu schwach wurde.

Der Kern kann sich in zwei, drei oder bis zu acht inneren Splittern aufspalten. Jeder Splitter ist ein Stück des "Kern-Kindes". Der ursprüngliche Kern wird nicht wieder auftauchen, nachdem er sich gespalten hat. Diese Splitter werden von Kulttrainern als Schablonen oder Tableaus benutzt, um neue Systeme innerhalb des Kindes zu schaffen. Ein Kernsplitter oder ein Teil von diesem Splitter ist eine starke Abspaltung. Sie kann viele Male im Programmierungsprozess weitergespalten werden, um multifacettierte und vielschichtige Systeme innen zu schaffen.

Vorschläge:
Kernspaltungen stellen heftige Haupt-Traumata dar. Sie sind die Grundlage für spätere Systeme, die vollkommen vom Ausgangskernsplitter getrennt sind. Arbeit an Kernsplittern sollte sehr langsam geschehen und vor allem sehr spät im Therapieprozess, wenn es bereits beste Zusammenarbeit im Innensystem gibt. Der Überlebende braucht jede inneren Reserve, um mit diesen Traumen umzugehen; und ziemlich viel äußere therapeutische Unterstützung. Es kann Klinikaufenthalt bedeuten, wenn der Überlebende das Trauma nicht ertragen kann und der Therapeut und er kommen eventuell nur äußerst langsam voran.

Andere weniger getrennte Systeme und Fragmente sollten integriert werden. Wenn man sich mit dem Kern-Trauma befaßt, ist zunächst der Mißbrauch vom Verstand her anzuerkennen. Das nächste wäre, stärker getrennte Anteile erfahren zu lassen, was passiert ist, damit sie es gefühlsmäßig verarbeiten können. Bei den Kernsplittern können mit Unterstützung von inneren Helfern und Beschützern ganz allmählich Gefühle zugelassen werden, sehr langsam Stückchen für Stückchen. Diese Gefühle sollten mit Augenmaß und nur tröpfchenweise erlaubt werden. Splitter können verschiedenen Alters sein und müssen sich vielleicht auf unterschiedliche Art und Weise ausdrücken.

In der die Kernsplitter umgebenden Realität kann eine "Traum-Programmierung" vorliegen, eine "Fantasiewelt" oder andere Schwebezustände. Das schützt sie vor Kontakt zur Außenwelt, die sie als brutal und kalt wahrnehmen. Die Anteile können komplett von der Außen-Realität abgeschottet sein, als Notwendigkeit, den Schmerz zu puffern. Langsame geduldige Fürsorge und Realitätsorientierung werden diesen enorm traumatisierten Anteilen helfen, mit äußerer Realitätswahrnehmung zu beginnen. Einige Teile sind sich immer dessen bewußt gewesen, was geschah, aber es mag ihnen egal sein, an der Außenwelt teilzuhaben. Geduld, diesen Teilen erlauben, sich abzureagieren, wird ihnen am meisten helfen.

Schritte der Disziplin:
Schritt sieben: sich nicht zu kümmern
Dieser Schritt hält das Kind weiter in einer Täterrolle. Das Kind wird gezwungen, anderen wehzutun und muß seine Fähigkeit beweisen, sich während des Prozesses nicht darum zu scheren.
Schritt acht: Zeitreise
Dem Kind werden spirituelle Prinzipien des "Reisens" gelehrt, sowohl innerlich als auch im Außen; durch Setup's, Rollenspielen und durch gesteuerte Übungen, die mit Trauma verstärkt wurden. Das Ziel ist, eine "Erleuchtung" zu erreichen, ein extatischer Zustand der Trennung nach schwerem Trauma.
Schritte neun, zehn, elf:
Diese betreffen variable Programmierungen, entsprechend der künftigen Rolle des Kindes im Kult. Sexuelles Trauma, um das Trennen und die Erweiterung des Verstandes zu lernen und die Gefühle zu vermindern, werden bei diesen Schritten im Vordergrund stehen.
Schritt zwölf: Reife-Zeremonie
Im Alter von zwölf bis dreizehn Jahren wird das Kind im Rahmen einer besonderen "Einführungs-Zeremonie" formell in den Kult und in seine Erwachsenenrolle eingeführt. Es hat seine Fähigkeiten - zur Befriedigung von Trainer und Führern - in der Rolle/Aufgabe zu beweisen, in der es ausgebildet wurde. Das Ritual und die Zeremonie werden zusammen mit anderen Kindern gleichen Alters abgehalten. Sie sind alle in Weiß gekleidet und erhalten einen Preis als Anerkennung dafür, daß sie die Grundlagen ihrer Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Sie werden zwar weiterhin mißbraucht werden, sogar als Erwachsene, aber die größten Traumatisierungen und Schaffung von Systemstrukturen haben vor diesem Alter stattgefunden. Künftige Ausbildung wird das verfeinern, was schon im Kind diesen Alters vorhanden ist oder auf dieser Grundlage aufbaut.

Vorschläge:
Es ist wichtig, die eigenen Gefühle anzunehmen, die mit durchgemachtem Trauma und Mißbrauch verbunden sind. Es ist notwendig, sich mit eigener Täterschuld zu befassen, denn von diesem Zeitpunkt an ist das Kind auch ein Täter. Es hat sich nun mit den Erwachsenen-Rollen identifiziert. Es kann schwer werden, das zu tun, da das Täterverhalten den Überlebenden schockiert, wenn er sich daran erinnert. Unterstützung des Überlebenden, keine Verurteilung sondern Akzeptanz der Täteranteile ist wichtig. Es hilft, wenn man darauf hinweist, daß sie zu der Zeit keine andere Möglichkeit hatten. Realistisch betrachtet haben die Täter-Abspaltungen immer wieder das Leben des Kindes geschützt und sie hatten keine andere Wahl, anders zu handeln, schon gar nicht ursprünglich, beim ersten Mal. Der Überlebende mag Feindseligkeit spüren gegenüber Täter-Abspaltungen oder von ihnen beschimpft werden. Aber sie sind der Ausdruck des Mißbrauches und nur sehr beschränkte Optionen wurden ihnen erlaubt. Mit sich selber ins Reine zu kommen, ein/e Täter/Täterin gewesen zu sein, braucht viel Zeit und Unterstützung von anderen.
 
 

 
 
Die Kette zerreißen: Ausbrechen aus der Kultprogrammierung

Anhang: Ausrüstung, die häufig von Trainern benutzt wird
 
Es kann Therapeuten helfen, wenn sie die Ausrüstung erkennen, die die Trainer benutzen. Wenn Patienten diese Dinge beschreiben, die völlig kompliziert erscheinen mögen, glaubt ihnen. Der Kult ist ziemlich weit technologisch fortgeschritten.

Trainingsraum: Der bevorzugte Trainingsraum ist ein neutralfarbiger Raum, mit mattgrauen, -weißen oder -beigen Wänden. Einige können in verschiedenen Farben angestrichen sein, als Teil der Farbcodierung. Sie befinden sich oft in geheimen Untergrundräumen, oder in großen privaten Residenzen und werden über das Hauptgebäude betreten durch einen geheimen Eingang. Improvisierte Trainingsräume können während Militärübungen in getarnten Zelten außerhalb aufgestellt werden.

Trainer: Die Illuminaten haben eine Regel: es müssen immer wenigstens zwei Trainer mit einer Person arbeiten. Das verhindert, daß ein Trainer entweder zu streng ist, oder zu nachgiebig oder es entsteht ein zu enges Band mit dem Subjekt; das wachsame Auge des anderen Trainers beugt diesem vor. Jüngere Trainer arbeiten mit älteren, erfahreneren Trainern zusammen. Die älteren Trainer unterrichten die jüngeren, die die meiste eigentliche Arbeit tun. Wenn der jüngere unfähig ist, eine Aufgabe zu beenden, oder den Mut verliert, wird der Ältere einschreiten.

Kopftrainer: Sie arbeiten auch mit den Führern und der Hierarchie. Von allen Mitglieder wird verlangt, sich richtig "einzustellen" (Verstärkung der Programmierung), von Zeit zu Zeit sogar von obersten Führern.

EEG Maschine: Wird extensiv zur Gehirnwellenprogrammierung benutzt; auch um zu bestätigen. daß sich eine bestimmte Abspaltung zeigt, wenn aufgerufen. Kann benutzt werden, um tiefe Trance zu bestätigen, bevor tiefe Programmierung eingeleitet wird. Trainern wird gelehrt, diese Daten  zu lesen.

Tisch des Trainers: Ein großer Tisch, häufig aus Stahl mit Plastik überzogen, oder einfachem sauberen Material. An den Seiten sind mehrere Fesseln für Arme, Beine, Nacken, um Bewegungen zu verhindern.

Stuhl des Trainers: Ein großer Stuhl mit Armfesseln. Hat mehrere Fesseln wie oben in Intervallen angebracht, um Bewegungen der Person, die darin sitzt, zu verhindern.

Schockgerätschaften: Modelle und Typen variieren abhängig von Alter und Hersteller. Die meisten sind gummiüberzogene Drähte mit Elektroden, die mit Velcro [??] verbunden sein können; Gummi (eingebettete Stahlspitzen unter Finger und Zehennagelbetten), oder Gelkissen (größere Körperflächen wie Arme, Beine, Brust). Einige haben kleine Elektroden, die nahe der Augen angebracht werden können oder an den Genitalien. Diese werden mit der "Schockbox" verbunden, von der aus die Stärke der Elektrizität eingestellt werden kann und die Frequenz, falls Intervallschocks gewünscht werden.

Drogen: Alle Arten von Opiaten, Barbituraten, Hypnosemittel, Beruhigunsmittel, Wiederbelebungsdrogen, Gegenmittel auch, klar etikettiert und registriert. Viele Drogen, besonders experimentelle sind nur durch Codenamen wie "alphin 1" bekannt.

CPR Ausrüstung: Für den Fall, daß eine Person schlecht reagiert auf Drogen oder Programmierung. Manchmal kommt bei einem Kind während einer Programmierungssequenz eine Abspaltung unabsichtlich und wird mit Drogen überdosiert, die für Erwachsene Abspaltungen gedacht war. Der Trainer muß das Gegenmittel geben und es wiederbeleben, bis das richtige Kind wieder da ist. Sie sind sich dieser Tatsache sehr bewußt und bestrafen einzelne Kindesabspaltungen sofort streng, um ihnen zu lehren, nur herauszukommen, wenn gerufen.

Headsets (Helme) für Virtuelle Realitäten: Die Grundlage der letzten Jahre. Viele Programmierungssequenzen benutzen holographische Bilder und virtuelle Realitäten, einschließlich Attentatsprogramme, wo die Person realistisch andere Menschen "tötet". Diese virtuellen Disks sind viel weiter fortgeschritten als Videos.

Bodybuilding-Ausrüstung: Wird im Militärtraining benutzt, um die Fitness zu erhören, um die Körpermaße zu halten.

Stahlinstrumente: Wird in Öffnungen hinengesteckt, verursacht Schmerzen.

Streckmaschine: Wird als Bestrafung benutzt, "streckt" Personen, ohne die Knochen zu brechen. Extrem schmerzvoll.

Trainer's Raster und Projektoren: Werden benutzt, um Raster auf der Wand oder an der Decke zu projizieren.

Filmprojektor: Für Filmvorführungen, obgleich neue VR Disks diese Computer ersetzen: Sammeln und Analysieren von Daten; hält das Computernetz am System der Person. Aktuelle Zugangscodes von Militärcomputern werden benutzt, um sie in Regierungscomputer zu downloaden.

Tagebuch des Trainers: Enthält registrierte Kopien von Systemen der Subjekte, einschließlich wichtigen Abspaltungen, Kommandocodes etc.

Beruhigunsobjekte: Wird benutzt, um Subjekte hinterher zu beruhigen. Es kann ein Spielzeug oder ein Bonbon für Kindesabspaltungen sein, oder Öl für Massage. Warme Handtücher oder Getränke können gegeben werden, wenn der Trainer einverstanden ist und die Person beruhigt, die mitgearbeitet hat. Das ist vielleicht der wichtigste Teil des Trainingsprozesses, wenn der Trainer ruhig und nett erklärt, wie gut es die Person gemacht hat, wie stolz sie auf sie sind.
 

Textquelle:
http://www.centrexnews.com/columnists/svali/archive.html
 
 
 
 
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