Free Hosting : Election 2008 : Drug Rehab : Troubled Teens : Teen Drug Treatment

Volkstümliches Gedicht aus der Oberhessischen Presse (lustig)

Sowie Auszüge aus einer Bibelbroschüre (erschreckend)

Zunächst ein Schmankerl aus der Reihe Realsatire, leider ohne genaue Quellenangabe und nicht ganz vollständig, da mir der Orginaltext, ein Zeitungsausschnitt, nachdem ich etwa die Hälfte abgetippt hatte auf wundersame Weise verloren ging. Nicht einmal den Namen der Autorin konnte ich rekonstruieren - aber weil es so schön ist, dachte ich mir: das kann man niemanden vorendhalten.

Es geht um einen Pressemeldung der Humanistischen Union Marburg, in der es hieß, Kirchenglocken störten das Allgemeinwohl ob ihrer Lautstärke und sollten einer Dezibelgrenze unterliegen, wie es alle anderen Lärmquellen (z.B. Fabriken und Konzerthallen) ebenso tun.

Die Oberhessische Presse schreibt (Rechtschreibung behutsam korrigiert...):

Zum Bericht "Bürgerrechtler rennen gegen Glockenläuten an" vom 14. Februar erreichten uns mehrere Leserbriefe, darunter auch ein Gedicht:

Zur Faschingszeit ist es gewesen,
da konnte man in der Op lesen:
Die Atheisten stört das Gebimmel,
das wollten die schnell sich abwimmeln.
Ihr lieben Leut', was fällt euch ein,
soll'n das die neusten Witze sein?
Die Faschingszeit mit Hum-da-da,
da sind die Glossen alle da.
Sie kommen daher mit schwerem Geschütz,
ich meine: Das sind Faschingswitz'!
Ich sag' es hier mit freiem Mut:
den Leuten geht es all zu gut.
-------------------------------
"Besinnt euch auf die Wert', die rechten"
---------------------------
Besinnt euch auf die Wert', die rechten,
dann seid ihr auf dem Weg, dem echten.
Erst war's das Kreuz dort an der Wand,
es müsse weg gegen jeden Verstand.
Es ist ja nicht das Holz allein,
sondern der, der lud zur Liebe ein.
Er trug das Kreuz ganz leis' und still
auch für den der nichts davon wissen will.
Als der Kreuzprotest so gar nicht fruchtete,
machte man sich erneut auf die Suche.
Die Glocke, ach ja, was neues muß her,
es stört das Geläut ja einige sehr.
Was ist das nur für eine Zeit,
ich glaube, das Ende ist nicht mehr weit.
Es ist noch gar nicht so lange her,
da sang es Frieden, Frieden, erratet wohl wer:
Die Glocke war's, die Frieden sang,
es war der allerschönste Klang.
-----------------------------
"Dann sperrt doch einfach die Ohren auf"
-----------------------------
Wenn euch, ihr Leute hier alles stört,
dann sperrt noch einmal die Ohren auf
[...]

Weiter hab' ich leider nichts, aber ich denke, das muß reichen...

Hier das weniger lustige:


Zitat Anfang:

Krankenhaus - ich danke DIR !

(c) Verbreitung der Heiligen Schrift, D35713 Eschenburg

Beachte: hier "DIR" mit Großbuchstaben! Das hat eine tiefe Bedeutung. Es soll heißen:

Herr, ich danke DIR, weil ich in das Krankenhaus gekommen bin!

Ach Mensch, sagst du, sieh nur all die Krankheit und all das Kriegselend! Warum läßt Gott das zu?...

Überlege bitte: Wer macht die Kriege? Doch die Menschen!
Woher kommen die Kriege? Woher kommt der Haß?

Hast du dich wohl einmal mit jemandem gestritten?

Woher kommt aller Streit?
Woher kommt aller Neid? und der Hochmut? und aller Schmutz und alle Uneinigkeit?

Aus unserm eigenen Herzen! unserem eigenen, dunklen Herzen, das schmutzig ist durch unsere Sünden.

[...] Warum dann Gott danken? Zuallererst, weil eine Krankheit, ein Unfall, das Krankenhaus ein Ruf Gottes ist.

[...] Gott will nicht dein ewiges Gericht.
Doch muß Er, weil Er heilig ist, weil Er Gott ist, dich verdammen, wenn du nicht hörst und ungehorsam bleibst.
Gleichzeitig ist Gott jedoch LIEBE, und Er hat alles getan, was Er konnte, um dich zu retten.

Allein Gottes Weisheit konnte den Plan erdenken, um in Heiligkeit - die Sünde völlig zu bestrafen und zugleich in Liebe - den Sünder vollkommen zu retten.

In das Krankenhaus, auf das Krankenbett hat Gott dich gelegt, damit du über dieses Rätsel nachdenkst.

[Über Jesus] Sie riefen: "Hinweg mit Diesem ... Kreuzige Ihn!
Warum?...

Warum? Weil Er zu gut war! Besser als wir. So gut, wie wir niemals werden können.

Auch wenn wir unser Bestes tun [...] Nehmen wir nun die Bergpredigt - seine Lebensregel - als unsere Lebensregel
dann werden wir erst recht sehen, daß wir es nicht können.

Wir sind [...] von innen her schlecht, verdorben.

Das heißt nicht, uns ab heute selbst zu verbessern. Nein, gerade anerkennen: ich bin unverbesserlich, schlecht, verloren, selbst wenn wir fromm und religiös sind.

Um dann das neue Leben empfangen zu können, das Leben aus Gott.

Was mußt du nun tun? Ehrlich werden, Anerkennen das du nichts taugst. Du mußt zu Gott kommen wie du bist.[...]

Der Tod ist etwas Schreckliches.
Er greift um sich
mit allein schon 60.000 Toten pro Jahr durch Verkehrsunfälle in Westeuropa.

Wozu dies alles?
Die Bibel gibt die Antwort: Es ist Gottes Liebes-Ruf des Evangeliums an alle Überlebenden.
[...] Ja, Not lernt beten.

Zitat Ende.

Ich hab's ja immer gewußt: Auch der Zweite Weltkrieg und Auschwitz waren Gottes Liebesruf an die Menschheitt! Ehrlich gesagt: mir fehlen die Worte.

Rückzieher zum Index oder zu den Zusammenfassungen .