Volkstümliches Gedicht aus der Oberhessischen Presse (lustig)Sowie Auszüge aus einer Bibelbroschüre (erschreckend)Zunächst ein Schmankerl aus der Reihe Realsatire, leider ohne genaue Quellenangabe und nicht ganz vollständig, da mir der Orginaltext, ein Zeitungsausschnitt, nachdem ich etwa die Hälfte abgetippt hatte auf wundersame Weise verloren ging. Nicht einmal den Namen der Autorin konnte ich rekonstruieren - aber weil es so schön ist, dachte ich mir: das kann man niemanden vorendhalten. Es geht um einen Pressemeldung der Humanistischen Union Marburg, in der es hieß, Kirchenglocken störten das Allgemeinwohl ob ihrer Lautstärke und sollten einer Dezibelgrenze unterliegen, wie es alle anderen Lärmquellen (z.B. Fabriken und Konzerthallen) ebenso tun. Die Oberhessische Presse schreibt (Rechtschreibung behutsam korrigiert...): Zum Bericht "Bürgerrechtler rennen gegen Glockenläuten an" vom 14. Februar erreichten uns mehrere Leserbriefe, darunter auch ein Gedicht:
Zur Faschingszeit ist es gewesen, Weiter hab' ich leider nichts, aber ich denke, das muß reichen... Hier das weniger lustige: Krankenhaus - ich danke DIR !(c) Verbreitung der Heiligen Schrift, D35713 Eschenburg Beachte: hier "DIR" mit Großbuchstaben! Das hat eine tiefe Bedeutung. Es soll heißen: Herr, ich danke DIR, weil ich in das Krankenhaus gekommen bin! Ach Mensch, sagst du, sieh nur all die Krankheit und all das Kriegselend! Warum läßt Gott das zu?... Überlege bitte: Wer macht die Kriege? Doch die Menschen! Hast du dich wohl einmal mit jemandem gestritten? Woher kommt aller Streit? Aus unserm eigenen Herzen! unserem eigenen, dunklen Herzen, das schmutzig ist durch unsere Sünden. [...] Warum dann Gott danken? Zuallererst, weil eine Krankheit, ein Unfall, das Krankenhaus ein Ruf Gottes ist. [...] Gott will nicht dein ewiges Gericht. Allein Gottes Weisheit konnte den Plan erdenken, um in Heiligkeit - die Sünde völlig zu bestrafen und zugleich in Liebe - den Sünder vollkommen zu retten. In das Krankenhaus, auf das Krankenbett hat Gott dich gelegt, damit du über dieses Rätsel nachdenkst. [Über Jesus] Sie riefen: "Hinweg mit Diesem ... Kreuzige Ihn! Warum? Weil Er zu gut war! Besser als wir. So gut, wie wir niemals werden können. Auch wenn wir unser Bestes tun [...] Nehmen wir nun die Bergpredigt - seine Lebensregel - als unsere Lebensregel Wir sind [...] von innen her schlecht, verdorben. Das heißt nicht, uns ab heute selbst zu verbessern. Nein, gerade anerkennen: ich bin unverbesserlich, schlecht, verloren, selbst wenn wir fromm und religiös sind. Um dann das neue Leben empfangen zu können, das Leben aus Gott. Was mußt du nun tun? Ehrlich werden, Anerkennen das du nichts taugst. Du mußt zu Gott kommen wie du bist.[...]
Der Tod ist etwas Schreckliches. Wozu dies alles?
Zitat Ende. Ich hab's ja immer gewußt: Auch der Zweite Weltkrieg und Auschwitz waren Gottes Liebesruf an die Menschheitt! Ehrlich gesagt: mir fehlen die Worte. Rückzieher zum Index oder zu den Zusammenfassungen . |
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