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Mein überaus beliebter Arztroman

Die Großstadtklinik

Folge 1

Tanja blickte sehnsüchtig den schweren, gleichmäßigen Schritten des Oberarztes Dr. Frank Brinkler hinterher, ihre Hände drehten hinter ihrem Rücken den silberglänzenden Ring, den sie gekauft hatte, steckten ihn auf und ließen ihn wieder vom Finger gleiten. Dieser Gang! Es war der Gang eines gestandenen Mannes - nie hatte Tanja vergleichliches gesehen. Seit dem Tage, als sie das Krankenhaus betreten hatte, faszinierte sie dieser Mann: Seine Stimme, sein Aussehen, seine Sprache, sein Charme. Sie schmolz - nein, sie zerfloss - unter seiner männlichen Anwesenheit förmlich dahin...
Als Tanja wieder ihre großen, runden Augen aufschlug, spürte sie den herben, trockenen Atem Dr. Brinklers auf ihrer Wange, sah, wie er das kalte Stethoskop über ihre blanke Brust führte. Er bemerkte, daß sie aufgewacht war und ihre Blicke trafen sich. Sie verlor sich in seinem ernsten und doch so unendlich romantischen, beinahe schwarzen Augen, wie ein Schiff unweigerlich von einem großen Strudel in die Tiefe gerissen wird. Sein schwarzes, gesundes Haar, das glänzte im Gegenlicht der OP-Lampe.
"Tanja!"
"Dr. Brinkler!"
"Tanja!"
"Dr. Brinkler!"
Dann schwiegen sie - sie konnten sich doch ohne Worte noch milliarden mal mehr sagen, als mit allen Worten der Welt. Beide wußten es in diesem Augenblick: Sie waren füreinander geschaffen, und es war göttliche Fügung, daß sie sich getroffen haben.
"Tanja!" sagte Dr. Brinkler nach einer Weile.

Werden die beiden sich finden? Wie wird Susanne darauf reagieren? Was er noch gesagt hat und wie es weitergeht, lest ihr in der nächsten SZ!

Folge 2

Gerade als Tanja Dr. Brinklers starke Hand ergreifen wollte, begann der Pieper des wichtigsten Mannes des Krankenhauses schrill Alarm zu schlagen.
"Schwester Susanne, kümmern Sie sich um die Patientin, sie hatte eine akute subfebrile Rhinitis", sagte er zu Schwester Susanne, "und damit ist nicht zu scherzen!" Und zu Tanja in seiner warmen, sonoren Stimme "Ich bin gleich wieder bei dir, jetzt muß ich Menschen helfen."
"Dr. Brinkler!" dachte Tanja - dies war er, der täglich Leben rettete.
"So, dann wollen wir mal", sagte Schwester Susanne zu Tanja in ihrer tiefen, rauhen - und doch so unheimlich erotischen - Stimme. Langsam fuhr mit einem spitzen Reflexrad über Tanjas feminin gerundeten Bauch. Tanja stöhnte leise, als sich die kalten Metallspitzen in ihre zarte Haut senkten. Unwillkürlich mußte sie sich strecken und verspürte ein süßes Kribbeln. Sie atmete tief durch. Und auch Susanne, von der Weiblichkeit ihrer Patientin betört, mußte heftiger atmen.
In diesem Augenblick öffnete sich die Tür und mit dem Luftzug strömte ein Hauch von männlichem Geruch in den Raum.
"Dr. Brinkler!", sagte Tanja.
"Dr. Brinkler!", sagte Schwester Susanne.

Wie wird Dr. Brinkler auf diese überraschende Wende reagieren? Warum war er nicht bei seinem Patienten? Was wird aus Tanja und Susanne und welche Rolle spielt das Stethoskop?
Was Dr. Brinkler antworten wird und wie es weitergeht, lest ihr in der nächsten SZ!

Rückzieher zum Index oder zu den Zusammenfassungen .